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Hintergrundinformationen



Das "I Ging" gehört zu den ältesten Büchern der Welt. Es bezieht sich auf die Beobachtungen der Natur und des menschlichen Lebens und auf die Einsicht in das Verhältnis von freiem Willen und Schicksal.

Es stellt als altes Weisheitsbuch die Wandlung in den Mittelpunkt seiner Weltbetrachtung und sieht in der Zeit einen wesentlichen Faktor.

Dadurch unterscheidet es sich von einem bloßen Wahrsagesystem, das den Menschen als Opfer des Schicksals sieht, ohne daß dieser selbst darauf irgendeinen Einfluß ausüben könnte.
 
Die Zukunftsschau des IGings bringt die schon latent vorhandenen, aber noch verborgenen Tendenzen des menschlichen Bewußtseins ans Licht. Der Mensch bekommt einen Ausblick auf die vor ihm liegenden Möglichkeiten.

Im 17. Jh. gelangt das IGing erstmalig auch nach Europa, und das kombinatorische System der 64 Hexagramme wie auch das dualistische Grundmodell mögen zur Konzipierung des Binärsystems beigetragen haben.

Nach dem Ersten Weltkrieg versuchte C.G. Jung, mit seiner Theorie von den Archetypen ein menschlich allgemein verbindliches Bezugssystem aufzubauen, und er begrüßte das IGing als eine Bestätigung seiner Überlegungen.
 
 
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